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Terminkalender

Die Grafen von Wertheim und der Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges

02.05.2018 (19:30 - 21:00)

Kurs-Nr.: 20105
Dozent*in: Dr. Frank Kleinehagenbrock
Ort: Staatsarchiv Wertheim, Bronnbach
Kosten: entgeltfrei

Der Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges wird üblicherweise mit dem Prager Fenstersturz vom 23. Mai 1618 datiert. Dieses symbolträchtige Ereignis war eine Episode im Aufstand der böhmischen Stände. Aus diesem regionalen Geschehen entwickelte sich ein mehr als drei Jahrzehnte währender Krieg in der Mitte Europas. Er hat in der Erinnerungskultur der Deutschen auch nach den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts als furchtbares Geschehen einen festen Platz. Die Ruine der Wertheimer Burg erinnert bis heute   an die Folgen dieses Krieges. Wie sind die Grafen von Wertheim  in diesen Krieg einbezogen worden und in welcher Weise haben ihre Untertanen an Main und Tauber diesen Krieg zu spüren bekommen? Wie kam der Dreißigjährige Krieg nach Wertheim? 

PD Dr. Frank Kleinehagenbrock war nach seiner Promotion zur Grafschaft Hohenlohe im Dreißigjährigen Krieg Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Geschichte der Universität Würzburg, anschließend dort Lehrstuhlvertreter  für  Neuere  Geschichte und Akademischer Oberrat. Seine Habilitationsschrift beschäftigt sich mit konfessionellen Konflikten nach 1648. Seit September 2016 ist er Geschäftsführer der Kommission für Zeitgeschichte in Bonn. Er ist Vorstandsmitglied im Historischen Verein Wertheim. Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf der Konfessions-, Rechts-, Verwaltungs- und Verfassungsgeschichte der Frühen  Neuzeit  sowie  allgemein  auf der Landesgeschichte des württembergisch-fränkischen Raumes, insbesondere der Grafschaften Wertheim und Hohenlohe.

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